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Monatsarchive: Juli 2011

Wie können Heilpflanzen für die Augenpflege nützlich sein?

Heilpflanzen und ihre Wirkung für die Augenpflege

Heutzutage gelten pflanzliche Arzneimittel als mild und sehr gut verträglich für den gesamten Organismus. Deshalb werden die Heilpflanzen auch bei sämtlichen leichten Beschwerden als andere Auswahlmöglichkeit zu chemisch hergestellten Arzneimitteln verwendet. Welcher Pflanzenteil nun letztendlich zu einem Präparat verarbeitet wird, hängt immer davon ab, worin sich die wirkungsvollen Bestandteile der Heilpflanze befinden. Die aktiven Wirksubstanzen werden deshalb auch als sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet. Wichtig ist, dass Heilkräuter in erster Linie nur leichte Beschwerden lindern können. Sie können die Standardtherapien bei Krankheiten nicht ersetzen, sondern lediglich unterstützen.

Die Augen werden auch als Spiegel unserer Seele tituliert, das Tor zur Innen- sowie Außenwelt. Vor allem unsere Augenpartien sollten besonders feinfühlig behandelt werden. An den Augen erkennt man oft, ob es einem gut geht oder man von Kummer geplagt ist. Die dünne und auch sehr empfindliche Haut um die Augen benötigt eine ganz besondere Zuwendung und intensive Pflege, denn auch die Augen sollten optimal unterstützt werden.

Einige Heilpflanzen wie beispielsweise Augentrost, Frauenmantel sowie Melisse gelten als klassische Kräuter für die Behandlung der Augen.

Augentrost

Augentrost ist eine traditionelle Heilpflanze und gehört zur Familie der Braunwurzgewächse. Dieses Kraut hilft bei Problemen mit den Augen und wächst in Mitteleuropa auf Wiesen, aber auch an trocken gelegenen Ufern und in lichten Waldgebieten. Augentrost kann vor allem bei Bindehautentzündungen, Gerstenkörnern, Lidrandentzündungen sowie bei einer Überanstrengung der Augen kräftigend und lindernd wirken.

Tipps & Rezepturen

Mit der Hilfe von Kompressen aus einer Abkochung des Augentrostes können Sie entzündliche Augenerkrankungen behandeln.

Außerdem können Sie einen Tee (Sud) zubereiten. Dazu benötigen Sie 1 TL getrocknetes Augentrost, welches vorsichtig zerkleinert wird, als nächstes wird dieses dann in 1/4 Liter Wasser angesetzt, kurz aufkochen lassen und nach ca. fünf bis zehn Minuten kann der Tee dann abgesiebt werden. Dieser spezielle Tee kann dann auch als lauwarme Augenspülung für Bindehautentzündungen nützlich sein. Mit dem abgekühlten und unverdünnten Tee können die Augen vorsichtig ausgespült werden. Zur Behandlung von geschwollenen Augenlidern oder auch von Tränensäcken kann der Augentrost-Sud mit zwei Taschentüchern auf die Augen gelegt werden.

Melisse

Diese Heilpflanze gehört zur Familie der Lippenblütlern, wird meist in Gärten kultiviert und ist selten verwildert in Weinbergen zu finden. Die Melisse kann vor allem bei den Atemwegen, Nerven, Haut/Gewebe, Augen und den Verdauungorganen positiv schmerzstillend sowie krampflösend wirken.

Tipps & Rezepturen

Vor allem aus den Melissenblättern können Sie ein hervorragendes Augenpflegeöl produzieren. Dazu benötigen Sie:

– ca. 8 g Kakaobutter (im heißen Wasserbad schmelzen lassen)
– 8 g Lanolin
– 50 g Distelöl (Lanolin und Distelöl hinzufügen und auf 60°C erhitzen lassen)

Daraufhin können Sie die Mischung aus dem Wasserbad nehmen und verrühren, bis sie lauwarm ist. Hinzu kommen dann drei Tropfen Melissenöl, nochmals verrühren und dies wird dann sorgfältig in ein sauberes Fläschchen gegeben. Tupfen Sie das Öl am besten Abends mit einem Wattebausch auf die zarte Hautregion der Augen. Diese Anwendung kann dazu verhelfen, die Haut der Augenumgebung zu straffen und macht sie außerdem schön geschmeidig.