Nachhaltige Wellness-Infos für ein besseres Leben
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Reisen

Den Geist der Indianer spüren

Die einen machen Ayurveda-Urlaub auf Sri Lanka, die anderen gehen zur Selbstfindung ins Kloster oder finden beim Yoga in Indien ihre innere Mitte. Immer mehr Menschen wollen im Urlaub nicht mehr nur ihre Füße im Swimming-Pool, sondern ihre Seele baumeln lassen, ihren Alltag abstreifen und etwas erleben, das, wenn es schon nicht ihr Leben verändert, dann zumindest ihren Horizont erweitert.

Genau das passiert auch bei einem Ranchurlaub in den USA oder in Kanada. Denn wer sich den Erfahrungen und Eindrücken, die ihn auf dieser Reise erwarten, nicht völlig verschließt, der wird sicher ein wenig von der Weisheit der Indianer mit nach Hause nehmen. „Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis uns unsere Seelen wieder eingeholt haben“, lautet ein alter indianischer Spruch.

Und ein bisschen folgt man ihm auf der Reise. Vor allem in den Momenten zwischen den vielen Aktivitäten, die eine Aktivreise wie diese mit sich bringt – vom Wildwasser-Rafting übers Rodeoreiten bis zum Square Dance –, lässt man die überwältigende Natur, die monumentalen Felsformationen und den alten Spirit (= Geist) der Indianer auf sich wirken, hält inne und wartet ab, bis einen die eigene Seele wieder eingeholt hat. Man besucht indianische Dörfer, hat z. B. Gelegenheit, den alten Apachen zuzuhören, die von Ihrer Geschichte und Ihrer Kultur berichten, man sieht zu, wie indianischer Schmuck hergestellt und wie indianisch gekocht wird, man kann sich seinen Namen in Indianersprache aufschreiben oder in ein hübsches Souvenir einarbeiten lassen.

Ach ja: Die Cowboyseite kann man selbstverständlich auch kennen lernen: Western-Saloons, Poker, Can-Can & Co. – der Wilde Westen lebt.

Wellness-Urlaub am Forggensee

Der idyllische Forggensee befindet sich in Sichtweite zum weltberühmten Schloss Neuschwanstein. König Ludwig II. von Bayern erfüllte sich mit dem traumhaft schönen Schloss einen persönlichen Traum: In dem märchenhaft wirkenden Schloss mit den vielen Türmen, das unvergleichlich schön gelegen ist, konnte er sich ganz seinen romantischen Träumereien hingeben. Am Forggensee liegt auch die sehenswerte Kleinstadt Füssen, in welcher das am Ufer des Sees gelegene Hotel Sommer Spa Bayern seine Gäste empfängt.

Zur Begrüßung bekommen die Wellness-Urlauber die Königscard ausgehändigt, mit welcher sie 180 Kultur- und Freizeiteinrichtungen gratis nutzen können. Dazu zählen beispielsweise Museen, Bergbahnen und Bootsverleihe. Zudem berechtigt die Königscard zu ermäßigtem Eintritt im Schloss Neuschwanstein. Das Hotels Sommer Spa Bayern bietet seinen Gästen ein großes Hallenbad, ein ganzjährig beheiztes Sole-Freibad, eine Finnische Sauna, eine Bio-Kräuter-Sauna, ein Regenbogendampfbad, eine Infrarot-Wärmekabine und Panorama-Ruheräume. Auch beim Schwimmen im Freibad genießen die Wellness-Urlauber das fantastische Panorama der Allgäuer Alpen. Die Gastronomie im Hotel Sommer Spa Bayern verzichtet bei der Zubereitung der schmackhaften Spezialitäten auf jegliche künstliche Zusatzstoffe.

Das Hohe Schloss in Füssen zeigt Gemälde aus den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und beherbergt die Städtische Gemäldegalerie. Im barocken Kloster Sankt Mang befindet sich das interessante Museum der Stadt Füssen. Für abendlichen Kulturgenuss sorgt das renommierte Musiktheater Füssen. Die abwechslungsreiche Landschaft des südlichen Allgäus lädt zu ausgedehnten Spaziergängen, Wanderungen und Radtouren ein. In den nahe gelegenen Bergen finden Kletterer und Bergsteiger ideale Bedingungen vor. Die großen Seen des Allgäus sind Wassersportlern aus ganz Deutschland ein Begriff. Die Fahrt auf die Zugspitze ab Garmisch-Partenkirchen ist ein unvergessliches Erlebnis, an das man sich zeitlebens gerne zurück erinnert.

Zu den besonders sehenswerten Städten im Allgäu, die zu einem Wellness Kurzurlaub einladen, zählen auch Isny, Memmingen, Wangen, Kempten und Kaufbeuren. Beliebte Sehenswürdigkeiten sind beispielsweise die Basilika Ottobeuren, die Wieskirche und Schloss Linderhof. Nur wenige Kilometer von Füssen entfernt befinden sich die Kirche St. Coloman und das Königsschloss Hohenschwangau. In weniger als einem Kilometer Entfernung verläuft die Grenze zu Österreich.

Einzigartige Entspannung im professionellen Vitalhotel

Die Wellnesshotels haben sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Nicht selten gibt es riesige Wellnessareale, die an Abwechslungsreichtum nur so strotzen. In diesen Wellnesslandschaften befinden sich unter anderem verschiedenste Swimming Pools, zahlreiche unterschiedliche Saunen, eigene Spa-Bereiche oder auch ein Fitnesscenter. Darüber hinaus bieten viele Vitalhotels auch ein sich täglich wechselndes Aktivprogramm an, bei dem sich die Gäste nach Lust und Laune beteiligen können. Besonders wichtig ist, dass sich die anspruchsvollen Gäste für die verschiedenen Aktivitäten selbst entscheiden dürfen, damit Rücksicht auf ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu jederzeit genommen wird. Es stellt nämlich die wahre Grundlage eines perfekten Wellnesshotels dar, die Wünsche der Gäste zu kennen und diese zu erfüllen.

Gute Vitalhotels kennen daher mittlerweile ihre Kunden bis ins letzte Detail und demensprechend abwechslungsreich gestaltet sich auch das Angebot. Meistens fokussieren sich die Wellnesshotels auf eine spezifische Art von Kunden, wie etwa Familien, Pärchen oder auch Firmen. Dementsprechend unterschiedlich sieht natürlich das Angebot des jeweiligen Vitalhotels aus. Im Grunde wünschen sich aber alle Gäste ganz einfach eine entspannende Zeit, in der man neue Kräfte und Energien für bevorstehende Aufgaben bestmöglich meistern kann. Außerdem soll der Urlaub in einem Wellnesshotel auch ganz einfach Spaß bereiten.

Dieser stresslose Urlaub kann im Grunde auch eine hervorragende Basis für die Gestaltung von Zukunftsplänen sein. Leider hat man im Alltag häufig nicht die Zeit, um über das eigene Leben sehr ausgiebig nachzudenken und daher kommen diese Gedanken häufig auch zu kurz. Der Aufenthalt in einem Vitalhotel bietet viel entspannte Zeit, um sich über sich selbst und andere Gedanken zu machen, um vielleicht in manchen Bereichen eine Verbesserung der Situation zu erzielen. Die Grundlage für den Urlaub in einem Wellnesshotel ist aber natürlich die Entspannung. Wer noch nie einen derartigen Aufenthalt erlebt hat, dem ist dies wärmstens zu empfehlen, weil man sich danach wirklich in gewisser Weise wie eine neuer Mensch fühlt.

Wellness Urlaub auf Sylt

Sylt ist die perfekte Adresse für einen Wellness Urlaub. Schließlich hat sich die beliebteste Ferieninsel der Deutschen in den letzten Jahren zu einer wahren Wellness-Hochburg gemausert. Die größte nordfriesische Insel lockt nicht nur mit einem idealen Klima dank frischer Meeresluft und schöner Natur, sondern natürlich auch mit zahlreichen Hotels, die sich auf Wellness spezialisiert haben.

Die Hotels auf Sylt bieten dabei ein großes Spektrum verschiedenster Wellness-Behandlungen, die von Massagen über diverse Beauty-Anwendungen bis hin zu Saunen oder ein abwechslungsreiches Sportangebot (Fitness, Schwimmen etc.) umfassen. Die Hotels verfügen meist über eigene Wellness-Centren, in denen sich die Stressgeplagte auf hohem Niveau verwöhnen lassen können. Entspannung, Bewegung, gesunde Ernährung sowie kosmetische Behandlungen sind ein Segen für Körper, Geist und Seele und sorgen für umfangreiches Wohlbefinden.

Vor allem für ein verlängertes Wochenende ist ein Wellness Urlaub auf Sylt prädestiniert. Es reichen oftmals schon zwei, drei Tage pure Entspannung aus, um den Akku voll aufzuladen und mit frisch aufgetankten Reserven in den Alltag zu starten. Interessierte sollten dabei auch ein Blick auf die Last-Minute-Angebote werfen, bei denen man schon für wenig Geld viel Wellness, Spa und Erholung auf Sylt bekommen kann.

Dabei lohnt sich ein Wellness Urlaub auf Sylt während des ganzen Jahres, da jede Jahreszeit ihre Vorzüge hat. Im Frühjahr und Sommer kann man sich tagsüber alternativ in einen Strandkorb zurückziehen, sich von den Sonnenstrahlen wärmen lassen und die frische Meeresbrise genießen oder im Meer schwimmen gehen oder sich in anderen Sportarten wie Windsurfen ausprobieren. Im Winter und Herbst kann der Wellness-Aufenthalt bspw. mit einem ausgiebigen Strandspaziergang aufgewertet werden. Schließlich hat Sylt mehr als nur Wellness für seine Touristen zu bieten.

Gesund und aktiv in der Thermenregion Bad Waltersdorf

Heilendes Wasser, sanfte Landschaft, traditionelle Medizin

Wo Thermalwasser aus der Erde sprudelt, machen Gesundheitsbewusste gern Urlaub. Gegenden wie etwa die oststeirische Thermenregion haben mehr zu bieten als heilkräftige Schätze. Rund um den Ort Bad Waltersdorf beispielsweise erstreckt sich eine sanfte Hügellandschaft mit Wein- und Obstgärten. Im milden Klima im Südosten Österreichs ist das Aktivsein zu jeder Jahreszeit ein Genuss – auch für weniger Sportliche, Familien mit kleinen Kindern und Senioren. Auf 200 Kilometern vorwiegend flach verlaufender Wanderwege und einem 140 Kilometer umfassenden Radwegenetz findet jeder die passende Art der Bewegung. Ein Geheimtipp für Freunde des „Greens“ ist der 18-Loch-Golfplatz. Eine Feng-Shui-Spezialistin sorgte bei der Planung dafür, dass die lebendige Struktur der Landschaft erhalten bleibt und Kraftpunkte an der richtigen Stelle liegen.

Gesund durch Wasser

Nach der Bewegung an der frischen Luft entspannen Muskeln und Geist am besten im heilkräftigen Thermalwasser. Das mineralhaltige, bis zu 36 Grad Celsius warme Wasser ist offiziell als Heilvorkommen anerkannt. So kann der heutzutage vielerorts gebrauchte Begriff „Spa“ hier wirklich wörtlich genommen werden. „Sanus per aquam“ (kurz: Spa) heißt übersetzt „Gesund durch Wasser“. In der Heiltherme gibt es nicht nur sieben Becken mit dem weichen, mineralhaltigen Wasser, sondern auch abwechslungsreiche Bewegungsangebote, von Wirbelsäulengymnastik über einen Kraft- und Figurkurs bis hin zu Yoga und Taoistischer Selbstheilung. Aquafitness im Thermalwasser steht sogar mehrmals täglich auf dem Programm.

Apfel, Kürbis, Traube

Auch die Kulinarik spielt in der Thermenregion eine große Rolle. Apfel, Kürbis und Traube landen aber nicht nur auf dem Teller. Neben Heublumen, frischer Hochmoorerde und Kernöl sind diese heimischen Naturprodukte wichtiger Bestandteil der Traditionell Steirischen Medizin, kurz TSM. Sie verbindet althergebrachtes Naturwissen mit modernen Methoden. Daraus entstehen wohltuende und gesundheitsfördernde Anwendungen wie die „Magische 8“-Kürbisölmassage.

Foto: djd/Bad Waltersdorf

2011 ist das Jahr von König-Ludwig II

Weiß-blaues Spurenwandeln

Vor 125 Jahren, am 13. Juni 1886, fand König Ludwig II. von Bayern im Starnberger See den Tod. Bis heute ranken sich Legenden um die genaue Todesursache und halten den Mythos um den Märchenkönig wach. Seine Schlösser wie Neuschwanstein sind weltweit bekannt, und zahlreiche andere Erinnerungsorte locken Jahr für Jahr die Besucher an. Etwa die idyllische Roseninsel, auf der Ludwig sich oft mit der österreichischen Kaiserin Elisabeth traf, der am Starnberger See geborenen Sisi.

In Possenhofen würdigen das Sisi-Museum, in Starnberg das See-Museum mit Sonderausstellungen das 125. Todesjahr Ludwigs. Es werden zahlreiche Wanderungen und Führungen in der Region angeboten. Ein interessanter Übernachtungstipp ist beispielsweise das Vier-Sterne-Superior-Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg. Das elegante Haus verwöhnt die Gäste mit viel Komfort und speziellen König-Ludwig-Übernachtungsangeboten (mehr unter www.vier-jahreszeiten-starnberg.de).

Am 13. Juni legt sogar die Bayerische Seenschifffahrt einen Stopp vor der Votivkapelle bei Berg ein, wenn zur Gedenkmesse Böllerschützen den Ehrensalut schießen. Reisende auf den Spuren des „Kini“ werden sich schnell in das bayerische Voralpenland verlieben: Unter weiß-blauem Himmel offenbart sich ein Bilderbuchpanorama – weltberühmte Klöster und Kirchen, Museen, pittoreske Ortschaften, Biergärten, Golfplätze und Segelreviere liegen nahe beieinander.

Foto: djd/Tourismusverband Starnberger Fünf-Seen-Land

Urlaub im niederösterreichischen Waldviertel

Seen, ein Bärenwald und glitzernde Steine

Erfrischende Seen, badende Bären, bunte Edelsteine und tiefe Wälder: Wer Urlaub im österreichischen Waldviertel macht, darf sich auf viele Attraktionen und noch mehr Freizeitmöglichkeiten freuen. Vor allem Familien mit Kindern verbringen hier gerne ihre Ferien. Während die Erwachsenen meist die landschaftliche Schönheit des Waldviertels sowie die Fülle an Wander- und Radwegen schätzen, gefallen dem Nachwuchs vor allem die zahlreichen Badeseen.

Abenteuer im Schatzgräberfeld

Ein faszinierendes Urlaubserlebnis für die ganze Familie ist etwa ein Besuch des Bärenschutzzentrums „Bärenwald“ in Aresbach-Schönfeld. Hier leben sechs Braunbären auf insgesamt 14.000 Quadratmetern. Besucher erleben sie in ihrer natürlichen Umgebung beim Baden, Klettern oder Umherstreifen.

Glitzernde Steine gibt es in der „Amethyst Welt“ in Maissau zu bewundern. In den 40 Meter langen Stollen erfahren Interessierte alles über die Entstehung der violetten Edelsteine. Wer Glück hat, findet seinen persönlichen Amethyst beim Graben auf dem Schatzgräberfeld. Das nötige Schürfwerkzeug kann dort ausgeliehen werden. Und wer dabei doch leer ausgehen sollte, darf sich einen Stein aus der Schatzkiste mit nach Hause nehmen.

Radeln und baden

Viel Spaß macht im Sommer das Aktivsein inmitten der schönen Natur. Im Waldviertel finden sich etliche Radwege, die sich für die ganze Familie eignen. Eine besonders schöne Strecke ist der Waldviertlerbahn-Radweg entlang einer alten Schmalspurbahn. Die Fahrt mit der fast 100 Jahre alten Bahn ist der Höhepunkt dieser schönen Familientour (Informationen: www.waldviertlerbahn.at). Aber auch das Wasservergnügen kommt im Waldviertel nicht zu kurz. Der Herrensee Litschau, das Sole-Felsen-Bad in Gmünd, das Freibad Moorbad im Naturpark Hochmoor Schrems oder der Naturpark Heidenreichsteiner Moor sorgen für viel Abwechslung.

Eines der schönsten Wasserskireviere in Niederösterreich findet man am Bergwerksee in Langau. Ein wahres Eldorado für Naturfreunde sind die Kampseen Ottenstein, Dobra und Thurnberg, die mit ihren fjordartigen, bewaldeten Ufern als „Skandinavien des Waldviertels“ gelten. Ob Baden, Angeln, Segeln, Bootsfahren oder Tauchen – hier ist alles möglich. Zudem gibt es hervorragende Campingmöglichkeiten direkt am Wasser.

Unter www.waldviertel.at findet man mehr Informationen zum Waldviertel und zu allen Freizeitmöglichkeiten.

Foto: djd/Destination Waldviertel/Robert Herbst

In Algund finden Südtirol-Urlauber, was sie suchen

Auf dem Sonnenbalkon der Alpen

Sonnenhungrige müssen nicht immer in die Ferne schweifen. In Südtirol blühen schon die Obstbäume, wenn auf der Alpennordseite noch Winter herrscht. Die Low-Cost-Flughäfen Innsbruck, Bergamo und Verona rücken den Frühling noch näher an Deutschland heran. Unter dem Einfluss eines mediterranen Mikroklimas liegt beispielsweise Algund bei Meran. Temperaturen von 20 Grad Celsius im März sind keine Seltenheit. Diese warme Ecke im Vinschgau ist ein beliebtes Ziel von Südtirol-Urlaubern. Der 4.800-Einwohner-Ort hat genau das zu bieten, was sie auf dem Sonnenbalkon der Alpen suchen: Hier können sie in der Natur aktiv sein und die kulinarischen Traditionen genießen. Laut einer von der Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG) veröffentlichten Marktuntersuchung sind das die Hauptmotive für die Fahrt über den Brenner- oder Reschenpass.

Auf halber und ganzer Höhe

In Algund starten Wanderer und Bergsteiger auf abwechslungsreiche Touren. Wer nicht außer Atem kommen will, flaniert über die zahlreichen Waalwege. Die meist recht eben verlaufenden Pfade neben kleinen Wasserläufen durchziehen die Berghänge auf halber Höhe. Der östliche Teil des Algunder Waalwegs führt beispielsweise durch stille Weingärten bis zum idyllisch gelegenen Kirchlein St. Magdalena. Ambitionierte Bergsportler finden in Algund einen guten Ausgangspunkt für Touren im Naturpark Texelgruppe. Wer gemütlich Höhenmeter überwinden möchte, gondelt mit einem Sessellift und einem nostalgischen Korblift nach oben. Die Leiteralm ist nur eine von vielen urigen Berghütten, die mit typischen Südtiroler Schmankerln zur Einkehr einladen.

Per Bike auf Tour

Auch Radler finden hier den passenden Weg. Auf den Strecken im Etschtal ist man am besten auf einem City- oder Rennrad unterwegs. Die Forststraßen zu den zahlreichen Almen lassen sich dagegen am besten auf Stollenreifen befahren. Wer kein eigenes Zweirad dabeihat, kann sich das passende Bike – oft sogar gratis – im Hotel oder der Pension ausleihen. Unter www.algund.com gibt es weitere Informationen zu geführten Touren und Leihrädern sowie zahlreiche Tourentipps. Ein Bike- und Radführer ist im örtlichen Tourismusbüro erhältlich.

Unter www.algund.com gibt es mehr Informationen.

Foto: djd/Tourismusverein Algund

Das Ferienland Treis-Karden bietet abwechslungsreiche Touren

Burgen, Tempel und gute Tröpfle

Manche Gegenden in Deutschland sind für ihre guten Weine bekannt, andere für ihre vielseitigen Freizeitmöglichkeiten oder kulturellen Sehenswürdigkeiten. Alles auf einmal gibt es zum Beispiel im Ferienland Treis-Karden. Vom vorderen Hunsrück über das romantische Moseltal bis auf die Höhen der Eifel erstreckt sich die Ferienregion. Dementsprechend abwechslungsreich präsentiert sich die Landschaft: Reizvolle Weinberge, idyllische Flusstäler, weite Hochflächen und große Waldgebiete wechseln sich ab und bieten beste Voraussetzungen für alle Bewegungshungrigen. Vor allem Wanderer können in dem kilometerlangen Wegenetz ihre persönliche Tour wählen, vom gemütlichen Spaziergang bis zu anspruchsvollen Strecken.

Kultur und Natur

Attraktive Themenwanderwege wie der Buchsbaum-Wanderpfad, der Bestandteil der „Mosel-Erlebnis-Route“ ist, lassen Feriengäste in verschiedene Welten und Kulturen eintauchen. Der rund vier Kilometer lange Weg verbindet die Orte Karden und Müden miteinander und beeindruckt durch seinen üppigen Buchsbaumbewuchs und mediterranen Duft. Begünstigt durch das milde Moselklima, wächst die immergrüne Pflanze hier auf einer Fläche von rund 120 Hektar. Bei einer Wanderung entlang des sieben Kilometer langen Schiefergrubenwegs in Lütz, der durch eines der schönsten Seitentäler der Mosel führt, erfahren Interessierte alles über den Schieferbergbau und die Lützer Natur. Ein beliebter Themenwanderweg ist auch der Lenus-Mars-Weg. Mit einer Länge von fünf Kilometern verbindet er die Orte Karden und Pommern und führt an der rekonstruierten gallo-römischen Tempelanlage Martberg vorbei. Empfehlenswert ist eine Führung durch die Anlage und den Haupttempel mit seinen beeindruckenden Innenmalereien.

Burgen und Wein

Da die Mosel berühmt ist für ihre edlen Tropfen, darf ein Spaziergang durch die Weinberge nicht fehlen, wie zum Beispiel über den Wein- und Naturlehrpfad in Müden. Bekannt ist die Region aber auch für ihre zahlreichen Burgen. Ein wahres Juwel ist die romantische Burg Eltz, die als eine der schönsten und besterhaltenen Burgen Deutschlands gilt. Sie liegt ebenso wie die riesige Ritterburg Pyrmont im schönen Elzbachtal und ist von Karden aus zu Fuß in anderthalb bis zwei Stunden zu erreichen. Entlang der verschiedenen Routen in Eifel, Mosel und Hunsrück liegen historische Sehenswürdigkeiten, reizvolle Dörfer, gemütliche Landgasthäuser und Weingüter, die zu einer Rast einladen. Wer dann ein Gläschen des köstlichen Moselweins gekostet hat und die herzliche Gastfreundschaft erlebt hat, weiß, warum die Gegend bei Urlaubern so beliebt ist.

Alle Informationen zur Ferienlandschaft gibt es unter www.treis-karden.de und bei der Tourist-Information Treis-Karden unter Telefon 02672-6137.

Foto: djd/Tourist-Information Treis-Karden

Südseezauber mit blauer Lagune auf den Fiji-Inseln

Auf den Fiji-Inseln findet jeder Urlauber seinen eigenen Rhythmus

Eine Landfläche etwa so groß wie Belgien, verteilt auf 330 Inseln mitten im Südpazifik: Die Fiji-Inseln sind ein besonderes Fleckchen Erde. Dort gibt es noch menschenleere, strahlend blaue Lagunen. Der gleichnamige Hollywoodfilm wurde tatsächlich hier gedreht. Auf den rund 2.100 Kilometer nördlich von Neuseeland gelegenen Archipel reisen Menschen, die eine Auszeit von der Hektik des Alltags nehmen wollen. Die meisten passen sich schnell dem entspannten Lebensgefühl der Insulaner an. Ob ruhiges Strandleben oder aktive Entdeckungstouren – hier findet jeder seinen Rhythmus.

Mit Schnorchel und Taucherbrille

Für glasklare Einblicke in die bunten Unterwasserwelten genügen Schnorchel und Taucherbrille. In fast jeder Bucht kann man hautnahe Bekanntschaft mit bunten Südseebewohnern machen. Taucher schätzen die zahlreichen Reviere mit ihren bizarren Hart- und Weichkorallen, Höhlen, Grotten und Schiffswracks sowie den verschiedenen Haiarten, Walen, Mantas und Meeresschildkröten.

Hotels und Resorts in allen Preiskategorien sorgen dafür, dass man auch auf höchsten Komfort nicht verzichten muss. Preisbewusste Individualisten quartieren sich in traditionell geführten Hostels und Resorts im Backpacker-Stil ein. Ein Geheimtipp unter Rucksacktouristen sind beispielsweise die traditionellen, reetgedeckten Bure-Bauten in den Dörfern auf den Inseln.

Erfrischung unterm Wasserfall

Im tropischen Klima der Fiji-Inseln gedeihen Orchideen, Hibiskus, Akazien und Mangroven. Dazwischen lebt der erst 1979 entdeckte Iguana, eine Leguanart. Kühlende Passatwinde aus Ostsüdost machen die Fiji-Inseln zu einem Ganzjahresziel, in dem Aktivsein Spaß macht. Gemütlich kann man die Flüsse auf einem traditionellen Bilibili-Floß hinuntergleiten. Sportlicher geht es auf den Trekkingtouren oder bei der Erfrischung unter einem der vielen Wasserfälle zu. Spezialveranstalter erfüllen fast jeden Wunsch – vom Outdoorcamping auf einer einsamen Insel über Seekajaktouren und Wildwasserrafting bis zu Segeltörns.

Unter www.fijime.de gibt es alle weiteren Informationen dazu.

Foto: djd/Tourism Fiji